Als das Dorf Werkstatt und Zuhause wurde.
Beim Sommercamp „Schutzpatrone des Alltags“ zogen Jugendliche zwischen 11 und 18 Jahren für eine Woche in den Pfarrhof und die Landschaft um Quetz. Sie schnitzten, zeichneten, kochten, musizierten, erkundeten Wege und fanden zwischendurch Ruhe unter dem Kirschbaum. Der ganze Tag konnte zum Material für Kunst werden.
Aus Eichenbrettern arbeiteten sie an einer Gemeinschaftsbank für die ehemalige Zuckerfabrik. Namen und Initialen in den Brettern sagen: Wir waren hier und haben mitgebaut. In der Kerzenwerkstatt entstanden persönliche und gemeinsame Lichter. Gedanken und Erlebnisse wanderten in selbst geschriebene Songs, die später am Feuer zu hören waren.
Veit erinnert sich besonders daran, wie Jugendliche, die anfangs eher zuschauten, Aufgaben übernahmen und einander halfen. Für die Präsentation am 22. August waren Bank, Kerzen, Musik und gemeinsames Essen angekündigt. So sollte die Woche zurück in den Ort führen – mit Spuren, an denen andere weiterdenken können.
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Ein Bild aus unserer früheren Arbeit in Bernburg · Foto LLKW e.V.
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Quetzer Berg · Foto LLKW e.V.